Rezension: Sebastian Fitzek - Achtnacht

Sonntag, 26. März 2017
Hey ihr!

Der "Meister des Wahns" hat es wieder getan: Sebastian Fitzek hat ein neues Buch herausgebracht! "Achtnacht" heißt es, und wenn ihr wissen wollt, wie es mir gefallen hat, lest einfach weiter!  


Eckdaten:

Titel: Achtnacht
Originaltitel: Achtnacht
Autor/in: Sebastian Fitzek
Genre: Psychothriller
Seitenzahl: 400
Reihe: -
Erscheinungsdatum: 14. März 2017
 Verlag: Droemer Knaur
Preis: 12,99 € (Broschiert)
Link: Klick hier!
Bewertung:
Bildergebnis für 4 sterne


Inhalt:    
Es ist der 8. 8., acht Uhr acht.
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?
Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.
Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen!


Meine Meinung: 
Sebastian Fitzek gehört seit einigen Jahren unangefochten zu meinen absoluten Lieblingsautoren. Von daher ist es klar, dass ich mir JEDES seiner Bücher hole - egal, um was es geht.
"Achtnacht" klang jedoch von Anfang an unglaublich spannend und einzigartig! Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht. Die ganze Geschichte ist lose angelehnt an den Film "The Purge", der mir damals im Kino sehr gut gefallen hat. Von daher war ich sehr gespannt, was mich in "Achtnacht" erwarten würde.
Der Einstieg in das Buch fiel mir wie bei jedem Fitzek sehr leicht. Schon der Prolog war unglaublich gut und geheimnisvoll geschrieben, Wir lernen als Leser schnell unseren Protagonisten Benjamin Rühmann kennen, der in seiner Vergangenheit so einiges miterleben musste und dessen Tochter derzeit nach einem Unfall im Koma liegt. Gemeinsam mit ihm erfahren wir Schritt für Schritt, was sich hinter der "Achtnacht" verbirgt und werden mit seinem unmittelbaren Umfeld vertraut.
Die Idee der "Achtnacht" ist dabei erschreckend krass wie realistisch. Im Zeitalter der sozialen Medien, die in diesem Buch ebenfalls eine große und entscheidende Rolle spielen, ist es durch die rasche Verbreitung von Informationen durchaus möglich, eine so große Hetzjagd erschreckend einfach und schnell starten zu können.
Auf den ersten 120 Seiten tröpfelt die Geschichte aber leider ziemlich vor sich hin. Obwohl die Kapitel immer sehr spannend enden und man auch weiterlesen möchte, hat es mich anfangs nicht so fesseln können wie andere Bücher von ihm, wie zum Beispiel "Der Seelenbrecher". Erst ab Seite 150 nimmt die Geschichte an Fahrt auf, es geht immer rasanter zu.
Gestört haben mich jedoch die sich ständig wechselnden Schauplätze und dazu kommenden Charaktere im Buch, man hat irgendwann einfach den Überblick über das Geschehen verloren und war mit der Situation überfordert. Auch die Protagonistin Arezu, die ebenfalls als Opfer der "Achtnacht" ausgewählt wurde, ging mir mit ihrem Verhalten teilweise ganz schön auf die Nerven.
Leider blieb auch Ben für mich teilweise ziemlich blass, ich hatte das Gefühl, dass man ihn nicht richtig kennenlernen konnte.
Aber genug gemeckert: Die Story beginnt jedenfalls ab der Hälfte wirklich extrem spannend zu werden und konnte mich vollends in seinen Bann ziehen. Ich habe die ganze Zeit mitgerätselt, wer der merkwürdige "Oz" sein könnte, der angeblich die "Achtnacht"-Seite programmiert hat und ein sehr perfides Spiel mit Ben und Arezu treibt.
Mit der Auflösung hätte ich so nicht gerechnet. Man hätte es sich auf jeden Fall im Nachhinein denken können, da es einige Anzeichen gab, allerdings war ich trotzdem ganz schön perplex.
Das Ende war jedoch rund und zufriedenstellend für mich. Auch den anschließenden Epilog fand ich gelungen.
Das Nachwort des Autors ist sowieso ein absolutes "Must read" für mich! Unbedingt lesen, unglaublich humorvoll und sympathisch geschrieben!


Fazit:
Der neue Fitzek brauchte für mich persönlich leider zunächst seine Zeit, um richtig interessant und spannend zu werden. Ab der Hälfte jedoch entwickelt sich die Story immer rasanter und das Buch wird wieder zum absoluten Pageturner. Das Konzept der "Achtnacht" hat mir sehr gut gefallen und es war spannend, einmal etwas in diese Richtung zu lesen. Gerade deshalb, weil die Idee in Zeiten Social Medias leider ziemlich realistisch ist.
"Achtnacht" ist ein gelungener Thriller, der sich auf jeden Fall lesen lässt. Ich hätte mir jedoch an manchen Stellen noch ein bisschen mehr "Fitzek-Thrill" gewünscht.

Vielen Dank an Droemer Knaur für die freundliche Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.

4 Sterne für "Achtnacht"!

Kommentare

  1. Hey,
    Ich habe "AchtNacht" noch vor mir, aber ich freue mich schon sehr darauf. Bisher habe nur positive Meinungen dazu gelesen. Ein bisschen schade finde ich deine Fitzek-Thrill Bemängelung, denn der fehlt mir leider schon seit einigen Büchern. Ich glaube "Noah" fand ich als Letztes richtig überragend.

    Liebst, Lotta

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  3. Hey,
    ich kann immer noch nicht glauben, dass ich noch kein Buch von Fitzek gelesen habe.
    immer wenn ich eine Rezi zu einem seiner Bucher lese, kann ich das gar nicht verstehen.
    Ich muss das bald unbedingt nachholen.
    Lg Jasmin (jasminsbuecherliebe.blogspot.de)

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