Rezension: Stephen King - Basar der bösen Träume

Samstag, 27. Februar 2016
Eckdaten: 
Titel: Basar der bösen Träume
Originaltitel: The bazaar of bad dreams
Autor/in: Stephen King
Genre: Horror, Thriller
Seitenzahl: 768
 Verlag: Heyne
Preis: 22,99 € (Hardcover)
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Bewertung:
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Inhalt: 
Abermals legt Stephen King, u. a. Träger des renommierten »O.-Henry-Preises«, eine umfassende und vielseitige Kurzgeschichtensammlung vor. Von den insgesamt 20 Storys wurden bislang erst drei auf Deutsch veröffentlicht. Die Originale erschienen teilweise in Zeitschriften; andere sind bislang gänzlich unveröffentlicht.

Nicht immer blanker Horror, aber immer psychologisch packend und manchmal schlicht schmerzhaft wie ein Schlag in die Magengrube – Geschichten, die uns einladen, Stephen Kings Meisterschaft im Erzählen aufs Neue beizuwohnen, oder, wie er selbst in seinem Basar der bösen Träume ausruft: »Hereinspaziert, ich habe die Geschichten eigens für Sie geschrieben. Aber seien Sie vorsichtig. Bestenfalls sind sie bissig und schnappen zu.«
 Meine Meinung: 
20 mehr oder weniger neue Horror-Kurzgeschichten von Stephen King? Da bin ich dabei! Ich lese Kurzgeschichten leider viel zu selten und so dachte ich mir, dass ich es doch mal mit "Basar der bösen Träume" versuchen könnte, da ich King als Autor wirklich sehr schätze und seine Geschichten liebe.
Insgesamt lassen sich 20 Geschichten in dem Band finden. Alle Geschichten werden mit einem kleinen Vorwort eingeleitet, in der King kurz beschreibt, wie die Geschichte entstanden ist, wann sie geschrieben wurde, wie er die Inspirationen dazu fand. Dies fand ich wirklich sehr interessant zu lesen.
 Durch die Geschichten kommt man als Leser allgemein sehr gut durch. Sie haben jeweils eine Länge von 30-80 Seiten, zwei Geschichten sind sogar in Gedichtform geschrieben, was ich als Abwechslung auch recht erfrischend fand.
 Alle Geschichten haben ein Thema: (meist) den Tod und das Übernatürliche. Diesen Themen nähert sich Stephen King in jeder Geschichte immer wieder aufs Neue. Der Schreibstil ist wie gewohnt einfach, die Geschichten (auch wenn sie Kurzgeschichten sind) sind teilweise doch recht ausschweifend, die handelnden Figuren werden gut und aushrlich beschrieben - ebenfalls King-like.
Besonders im Kopf geblieben sind mir die Geschichten Raststätte Mile 81, Die Düne, Böser kleiner Junge, Ur, Nachrufe und Feuerwerksrausch. Die anderen 14 Geschichten fand ich leider persönlich eher mittelmäßig, zu abgehoben oder zu ausschweifend. Die sechs Geschichten, die ich oben aufgelistet habe, waren wirklich interessant, sehr gruselig und regen zum Nachdenken an, deshalb würden sie von mir auch 5 Sterne bekommen.



Fazit: 

Diese Kurzgeschichtensammlung vom Meister des Horrors höchstpersönlich hat mich gut unterhalten und war sehr kurzweilig. 
Die 20 Geschichten haben zwar alle mit dem Tod zu tun und beinhalten fast immer eine übernatürliche Note, trotzdem unterscheiden sie sich untereinander teilweise sehr. Da ich jedoch nur einige ausgewählte Geschichten wirklich packend und die anderen nur mittelmäßig fand, gibt es für "Basar der bösen Träume"

3,5 Sterne!

Vielen Dank an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar.
 

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