Rezension: Arno Strobel - Die Flut

Montag, 25. Januar 2016 | 3 Comments
Eckdaten:
Titel: Die Flut
Originaltitel: Die Flut
Autor/in: Arno Strobel
Genre: Psychothriller
Seitenzahl: 361
 Verlag: Fischer
Preis: 9,99 € (Taschenbuch)
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Bewertung:


Inhalt:    
Es ist NACHT, sie sind am Strand, HILFLOS, ihm AUSGELIEFERT, sie können sich nicht befreien, und dann kommt die FLUT …
Zwei Pärchen machen Urlaub auf Amrum. In dieser Zeit geschehen grausame Morde. Ein Superintelligenter ist am Werk, um nicht nur den perfekten Mord, sondern die „perfekte Mordserie“ zu begehen. Er entführt Paare und vergräbt nachts bei Ebbe die Frau bis zum Hals im Sand. Den Mann bindet er an einen Pfahl in der Nähe fest, so dass er dabei zusehen muss, wenn seine Frau bei Flut langsam ertrinkt.
Die beschauliche Insel Amrum hat er sich ausgesucht, weil dort normalerweise nie etwas passiert und ihm die entsprechenden Schlagzeilen sicher sind. Das ist es, was er möchte. Die ganze Welt soll erfahren, wie clever er ist. Und es sieht so aus, als hätte er damit Erfolg...


Meine Meinung:
Arno Strobel gehört schon länger zu meinen absoluten Lieblingsthrillerautoren. Ich habe bisher alle seine Thriller gelesen und war begeistert! Lange habe ich auf das Erscheinungsdatum von "Die Flut" hingefiebert, und als ich es dann endlich in meinen Händen halten konnte, war ich wohl der glücklichste Mensch :)
Der Klappentext vom Buch hörte sich super spannend an! Die Idee klang außergewöhnlich, originell und neu.
Der Einstieg in das Buch fiel leicht. Arno Strobel schreibt ja immer recht einfach, außerdem haben seine Bücher kurze Kapitel mit jeweils kleineren oder größeren Cliffhangern. So bleibt man definitiv am Buch dran!
Die Protagonisten im Buch waren alle mehr oder weniger sympathisch für mich. Manche Charaktere (z.B. Harmsen oder Martina) wurden absichtlich sehr stark unsympathisch beschrieben. Gerade diese Charaktere waren für mich aber die interessantesten, es war sehr spannend, über sie zu lesen. Aber auch Julia und ihren Mann Michael fand ich interessant.
Schnell passieren die ersten bestialischen Morde auf der idyllischen Insel Amrum. Sehr interessant fand ich, immer wieder aus der Sicht des Mörders zu lesen. Dieser wird immer nur mit "Er" beschrieben, der Leser erfährt aber seine tiefsten Gedanken und Gefühle. Schnell wird klar, dass der Täter superintelligent ist und den beiden ermittelnden Polizisten immer einen Schritt voraus. Die eigentlichen Morde werden stets bis ins kleinste Detail beschrieben, hier sollte man also keine schwachen Nerven haben.
Besonders gut hat mir die Kulisse Amrum als Tatort für die vielen Morde gefallen. Dies war mal etwas komplett anderes. Gerade wenn es dann im November auf der Insel stürmt und stark regnet, kommt so natürlich eine besonders bedrückende Atmosphäre auf.
Die letzten 100 Seiten lasen sich dann wie im Flug, die Geschichte spitzte sich immer mehr zu und ich tappte als Leser die ganze Zeit im Dunkeln. Alle Hinweise sprachen immer wieder nur für einen bestimmten Täter. Doch konnte dieser es wirklich sein?
Arno Strobel hat mich gekonnt verwirrt. Mit dem Ende, wie es dann war, und auch mit dem Täter, habe ich absolut nicht gerechnet.
Trotzdem hat mir das gewisse Etwas im Buch gefehlt. Von "Das Dorf" war ich zum Beispiel einfach nur geflasht, nachdem ich die letzte Seite zugeschlagen habe. Obwohl ich mit dem Täter nicht gerechnet habe, fehlte mir doch die Tiefe im Buch. Bis auf einige wenige Ausnahmen blieben manche Charaktere (Michael, Andreas, Jochen) ziemlich blass. Ich hatte außerdem das Gefühl, dass vor allem das Ende viel zu schnell kam. Hier hätte ich mir eine genauere und tiefergreifende Erklärung gewünscht, die Licht ins Dunkel gebracht hätte. So wäre die Geschichte abgerundeter gewesen.


Fazit: 
"Die Flut" kommt leider nicht an seinen Vorgänger "Das Dorf" (5 Sterne!) heran, von welchem ich einfach nur begeistert war. Dafür fehlte mir in "Die Flut" die Charaktertiefe und genauere Beschreibungen. Trotzdem ist es gut zu lesen, sehr spannend geschrieben und mit einigen Charakteren kann man sich wirklich anfreunden. Tipp für alle Thriller-Fans!

4 Sterne für "Die Flut"! 
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Rezension: Sabine Thiesler - Und draußen stirbt ein Vogel

Sonntag, 24. Januar 2016 | 1 Comment

Eckdaten:

Titel: Und draußen stirbt ein Vogel
Originaltitel: Und draußen stirbt ein Vogel
Autor/in: Sabine Thiesler
Genre: Thriller
Seitenzahl: 448
 Verlag: Heyne
Preis: 19,99 € (Hardcover)
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Bewertung:



Inhalt:   
 Hasserfüllt beobachtet er die Autorin Rina Kramer bei ihrer Lesung. Jedes Wort von ihr macht ihn wütend. Sie hat ihn bestohlen, hat seine Ideen und Gedanken geraubt. Er reist ihr nach, findet sie in ihrem idyllischen Landhaus in der Toskana und mietet sich bei ihr ein. Wie ein harmloser Urlauber, aber besessen davon, sie zu vernichten.
Rina ahnt nicht, was der eigentümliche Gast plant. Als sie endlich die Gefahr erkennt, ist es bereits zu spät.


Meine Meinung:
Ich bin ein unheimlich großer Fan der Autorin Sabine Thiesler. Alle ihre bisher erschienenen Bücher habe ich meistens binnen weniger Stunden verschlungen, sie raubten mir den Atem und ließen mich teilweise geschockt zurück.
Dementsprechend groß war die Freude auf ihr neues Werk "Und draußen stirbt ein Vogel". Der Klappentext klang gut und versprach ein weiteres, spannendes Abenteuer in der wunderschönen Toskana.
Der Einstieg in das Buch fiel leicht, der Leser lernt die Protagonistin Rina Kramer und ihr direktes Umfeld kennen und kann sich schnell ein ungefähres Bild von allen Personen machen. An dieser Stelle muss ich leider erwähnen, dass mir Rina leider ziemlich unsympathisch war - und ich weiß bis jetzt gar nicht, wieso. Doch leider kam ich mit ihrer Art nicht wirklich klar. Umso sympathischer waren mir manche Nebenpersonen, wie beispielsweise Fabian oder die Carabinieri.
Mit unserem zweiten Protagonisten Manuel, der ziemlich autistische Züge an den Tag legt, werden wir auch recht schnell bekanntgemacht. Typisch ist es natürlich bei Romanen von Sabine Thiesler, dass wir tief in die jeweilige Psyche des "Täters" blicken können und viele wichtige Abschnitte im Leben derjenigen ausführlich erzählt werden. So kommt es nicht gerade selten auch mal vor, dass man sogar Empathie und Mitgefühl für wirklich stark psychisch gestörte Menschen empfindet. Das Handeln kann dann einfach nachempfunden werden. So war es bisher in ihren Büchern.
Manuel wurde wieder sehr gut und detailliert beschrieben, der Charakter bekam wirklich Tiefe - anders als zum Beispiel meiner Meinung nach Rina Kramer.
Doch das Handeln von Manuel war mir persönlich, nachdem ich das Buch zugeklappt habe, überhaupt nicht nachvollziehbar. Es wurde leider auf keiner einzigen Seite erwähnt, wieso Manuel so handelt, was wirklich hinter der ganzen Sache steckt. Dies machte es dem Leser nicht leicht, Verständnis für das Handeln, sein merkwürdiges Handeln und seine Wutausbrüche aufzubringen.
Noch dazu kommt, dass es diverse Personen gab, denen wirklich viele Seiten im Buch geschenkt wurden, die aber die Handlung kaum vorantrieben. Immer wieder habe ich mich gefragt: Wozu ist diese Person gut? Wieso wird sie so ausführlich beschrieben? Könnte sie etwas mit der Sache zu tun haben? Dem war letztendlich jedoch nicht so, und ich kann nicht verstehen, wieso dann so ausführlich über sie berichtet wurde.
Positiv hervorheben möchte ich jedoch die wunderschönen Landschaftsbeschreibungen der Toskana, die auch typisch Thiesler sind. Ich habe das Buch im tiefsten Winter gelesen, fühlte mich jedoch aufgrund der tollen Beschreibungen in die brütend heiße Toskana versetzt.
Ebenfalls ließ sich das Buch superschnell lesen, was vor allem an den relativ kurzen Kapiteln und der einfachen Sprache liegt. Ich hatte es innerhalb eines Tages durch. Durch die wechselnden Erzählsichten und den Cliffhangern am Ende jedes Kapitels blieb man bei der Stange, wollte wissen, wie es weitergeht.


Fazit: 
Die schönen Landschaftsbeschreibungen, die kurzen Kapitel und die einfache Sprache machen das Buch sehr lesenswert. Unser Protagonist Manuel wird wunderbar lebendig beschrieben, die Autorin Rina Kramer blieb mir leider das gesamte Buch über ziemlich unsympathisch. Das eigentliche Ende kam mir persönlich zu schnell, ebenfalls wurde mit keiner Seite erwähnt, welche Beweggründe Manuel hatte, so zu handeln sie er gehandelt hat. Leider schade - Thiesler kann es definitiv besser!
Trotzdem lesenswert, um sich mal ein paar Stunden Auszeit zu gönnen und in den heißen toskanischen Sommer einzutauchen.


Ich danke dem Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar!

3 Sterne für "Und draußen stirbt ein Vogel"!

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Rezension: J. R. Johansson - Im Schlaf komm ich zu dir

Donnerstag, 21. Januar 2016 | 1 Comment
Eckdaten:
Titel: Im Schlaf komm ich zu dir
Originaltitel: Insomnia - The Nightwalkers
Autor/in: J.R. Johansson
Genre: Thriller
Seitenzahl: 400
 Verlag: Heyne fliegt
Preis: 14,99 € (Broschiert)
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Bewertung:

Inhalt:   
Der siebzehnjährige Parker ist total am Ende: Seit vier Jahren hat er nicht mehr geschlafen. Stattdessen ist er dazu verdammt, Nacht für Nacht die Träume desjenigen mitzuerleben, dem er vor dem Schlafengehen zuletzt in die Augen geschaut hat. Er durchleidet fremde Ängste, erfährt dunkelste Geheimnisse – und darf niemals selbst träumen oder schlafen. Wenn sich nicht schnell etwas ändert, wird er sterben. Da trifft er Mia, und in ihren entspannenden Traumbildern findet er endlich Ruhe. Er beginnt sie zu verfolgen, um sicherzustellen, dass er in ihren nächtlichen Visionen landet. Doch damit erweckt er ihr Misstrauen. Denn sie wird schon längere Zeit von einem gefährlichen Stalker verfolgt. Plötzlich sind sie beide in höchster Gefahr.


Meine Meinung:
Auf diesen Thriller wurde ich aufgrund der Grundthematik "Schlafproblem" aufmerksam. Ich interessiere mich sehr für Bücher, die über das Schlafen handeln, da ich die Thematik wirklich interessant finde. Der Klappentext hörte sich spannend an. Wie schrecklich muss es sein, seit vier Jahren nicht mehr geschlafen zu haben? Umso interessanter fand ich es, dass Parker immer die Träume derjenigen Person sieht, der er als letztes in die Augen gesehen hat. Das kann zum einen Fluch, aber auch Segen sein.
Parker lernen wir am Anfang des Buches sehr gut und ausführlich kennen. Wir lernen außerdem seinen Freundeskreis und seine Familie kennen, die alle ihren eigenen unverwechselbaren Charakter haben und wirklich lebhaft gezeichnet wurden. Besonders Mia, auf die Parker im Laufe des Buches trifft, möchte ich hiermit hervorheben. Ich konnte mich wirklich gut mit ihr identifizieren.
Wirklich toll fand ich, wie nachts die Träume beschrieben, die Parker von jeweils derjenigen Person verfolgt, der er als letztes in die Augen gesehen hat. Diese Traumwelten waren wirklich gigantisch und wurden sehr gut ausgearbeitet. Das hat auch mal wieder gesagt, dass in Träumen alles möglich ist und es keine Grenzen gibt. Diese Träume und besonders die tollen Beschreibungen seitens der Autorin haben mir besonders gut gefallen.
Nur in Mias Träumen findet Parker seine Ruhe und beginnt daraufhin, sie extrem zu verfolgen und zu stalken. Dies war teilweise schon echt heftig und hat mir Parker an manchen Stellen wirklich unsympathisch gemacht, da er schon sehr verzweifelt Mias Nähe gesucht hat. Wenn man sich dann aber auf der anderen Seite in seine Situation hineinversetzt, ist es wiederum auch zu verstehen.
Mit der Zeit erfährt er, dass Mia noch einen "richtigen" Stalker hat, der sie bedroht. Die beiden werden immer mehr zu einem Team, freunden sich an, kommen sich näher. Gemeinsam mit seinen Freunden versucht Parker dann Schritt für Schritt, Mias Stalker auf die Schliche zu kommen und stellt eigene Nachforschungen an. Dies hat ihn mir dann wieder sehr sympathisch gemacht, da er wirklich ein loyaler Freund ist.
Das Ende fand ich gut, kam mir leider jedoch ein wenig zu konstruiert und auch vorhersehbar vor. Ab Mitte des Buches hatte ich eine ungefähre Ahnung, wer der Stalker sein könnte, und dies stellte sich dann letztendlich auch als richtig heraus. Dies ist ein kleiner Minuspunkt an dem Buch.
Ebenfalls fand ich die Genrebezeichnung "Thriller" dem Buch keinesfalls angemessen, dazu war es nicht spannend und aufwühlend genug. Hier wäre eventuell Drama angebrachter gewesen.


Fazit: 
"Im Schlaf komm ich zu dir" überzeugt definitiv mit einer einzig- und neuartigen Idee, die mich sehr mitgerissen und gefesselt hat. Die Charaktere sind toll und sind mir sofort ans Herz gewachsen. Leider kam mir das Ende ein wenig zu konstruiert vor. Ebenfalls war vorauszusehen, wie das Buch enden würde. Nichtsdestotrotz definitiv lesenswert!

Vielen Dank an den Heyne-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

"Im Schlaf komm ich zu dir" verdient 4 Sterne!



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Rezension: Clara Weiß - Milchsblut

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Eckdaten:
Titel: Milchsblut
Originaltitel: Milchsblut
Autor/in: Clara Weiß
Genre: Kriminalroman
Seitenzahl: 480
 Verlag: Goldmann
Preis: 9,99 € (Taschenbuch)
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Bewertung:


Inhalt:   
Ein abgeschiedenes Dorf in den Bergen, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint: Seit Generationen ist das Haus nahe der Kapelle die Heimat von Elviras Familie. Das ruhige Leben der Bäuerin wird aber für immer zerstört, als sie eines Tages einen schrecklichen Fund auf dem Nachbarshof macht – ein Toter, auf ein Wagenrad gebunden, grausam hingerichtet. Und dies ist erst der Anfang eines entsetzlichen Mordens, das kein Ende zu nehmen scheint. Da entdeckt Elvira, dass eine alte Heiligenlegende der Schlüssel sein könnte. Doch während sie noch verzweifelt versucht, die Logik des Täters zu begreifen, schneiden Schnee und Eis das kleine Dorf von der Außenwelt ab. Niemand kann mehr entkommen – und Elvira ahnt, dass der Mörder auch sie nicht verschonen wird ...


Meine Meinung:
Wow, was für ein Thriller! Das ist das erste was mir einfällt, wenn ich an "Milchsblut" von Clara Weiß zurückdenke. Ich hatte keine hohen Erwartungen an das Buch, obwohl mich der Klappentext schon sehr gereizt hat. Ein von der Außenwelt abgeschottetes Dorf und ein Mörder, der frei herumläuft? Klingt super spannend!
Auch das Cover ist, wie ich finde, super gelungen. Es vermittelt sehr gut die düstere, beklemmende Atmosphäre, die sich in diesem Krimi wiederfinden lässt. Der Titel des Buches wurde in passenden Farben gestaltet. Gefällt mir echt gut!
Der Einstieg in die Geschichte beginnt langsam. Schritt für Schritt werden die einzelnen Protagonisten und Nebencharaktere und ihre Geschichte vorgestellt, sodass man genug Zeit hatte, sich mit ihnen anzufreunden. Alle Charaktere waren sehr lebendig und einzigartig, man konnte sich gut mit ihnen identifizieren.
Mit der Zeit passiert dann der erste Mord, und auch die nächsten lassen nicht lange auf sich warten. Dabei wird sehr beklemmend und düster erzählt. Die Atmosphäre ist gigantisch, man fühlte zum Beispiel richtig mit, als im Haus für einige Tage der Strom ausgefallen ist und die Familie für wenige Tage von der Außenwelt abgeschnitten war. Ich konnte sehr gut mit unserer Protagonistin Elvira, ihrem Mann und ihrem Sohn mitfühlen.
Die Geschichte spitzt sich von Mord zu Mord immer mehr zu. Als Leser fragte man sich die ganze Zeit: Wer könnte der Mörder sein? Wer ist verdächtig? Gegen Ende des Buches hatte ich wohl alle auffälligen Personen mindestens einmal im Visier und war mir überhaupt nicht mehr sicher. Theoretisch hätte es jeder sein können.
Die letzten 70-80 Seiten vergingen dann wie im Flug. Ich konnte wirklich nicht mehr aufhören, zu lesen. Die Geschichte wurde immer spannender, immer mehr erschreckende Geheimnisse wurden aufgedeckt und gemeinsam mit Elvira rätselten wir mit und wir begleiteten sie auf ihrem Weg zur Aufdeckung des Mörders.
Die eigentliche Aufdeckung kam dann recht schnell, und ich war wirklich schockiert, denn mit einem solchen Ende oder Ausgang der Geschichte hätte ich nie im Leben gerechnet.
Ich habe mich dabei erwischt, wie ich nach Zuschlagen des Buches noch sehr lange über die Geschichte nachgedacht habe, weil sie mich so sehr mitgerissen und nachdenklich gemacht hat.


Fazit: 
Was für ein toller, spannender Krimi! Alle Charaktere wurden super ausgearbeitet und waren lebhaft. Die eigentliche Geschichte fing langsam an, entwickelte dann aber immer mehr Spannung und das Ende hat mich wirklich umgehauen. Es kam unerwartet und nie im Leben hätte ich mit einem so atemberaubenden Ausgang gerechnet.
Definitiv kein 08/15-Thriller, denn "Milchsblut" überzeugt mit einer durchaus tiefgründigen Geschichte!

Vielen Dank an den Goldmann-Verlag für das Rezensionsexemplar.

4 Sterne für "Milchsblut"!









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