Sonntag, 2. August 2015

Rezension: Catherine Doyle - Valentine Vendetta

Eckdaten:

Titel: Valentine Vendetta
Originaltitel: Vendetta
Autor/in: Catherine Doyle
Genre: Jugend, Mystery
Trilogie: Band 1
Seitenzahl: 416
 Verlag: cbt
Preis: 14,99 € (Broschiert)
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Inhalt:

  Die 16-jährige Sophie lebt mit ihrer Mutter in Chicago. Als der attraktive Nic mit seiner Familie in die Nachbarschaft zieht, fühlen sich beide sofort unwiderstehlich voneinander angezogen. Doch dann erfährt Sophie, dass ihr Vater, der im Gefängnis sitzt, ausgerechnet Nics Vater getötet hat. Und dass Nics Familie, die zu einem gefährlichen Zweig der sizilianischen Mafia gehört, Rache an ihrer Familie üben will. Nic will Sophie schützen, doch dabei verstrickt er sich selbst immer mehr in den Fängen seiner machthungrigen Familie. Kann ihre Liebe gegen alle Widerstände bestehen?
 
 

Meine Meinung:

Auf "Valentine Vendetta" war ich wirklich super gespannt. Die Geschichte rund um Sophie und Nic klingt, dem Klappentext zufolge, mal nach etwas ganz Anderem. Anfangs habe ich nur eine seichte, leichte Contemporary-Geschichte erwartet, doch die Geschichte bietet wirklich so viel mehr.
 Nach einem etwas holprigerem Start, ich wollte nicht richtig in die Geschichte hineinfinden; konnte mich die Story dann ungefähr ab der Hälfte komplett von sich überzeugen.
Die Geschichte hat sein ganz eigenes Flair. Durch Catherine Doyles lebhafte Beschreibungen fühlt man sich stets direkt im Geschehen. Gerade zu Anfang, als die neue Familie rund um Nic und seine vier Brüder in das Nachbarhaus von Sophie zieht, bemerkt man besonders die etwas beklemmende, düstere Stimmung und die vielen Geheimnisse die der Einzug dieser seltsamen Familie mit sich bringt.
Im Laufe der Geschichte kommen sich Sophie und Nic dann langsam aber bestimmt näher, sehr zum Missfallen derer Familien. Anfangs stellt man sich als Leser noch viele Fragen: Wieso können sich die Familien nicht leiden? Was ist da los? Wieso benehmen sich alle nur so komisch?
Viele mysteriöse Dinge passieren und immer mehr unaufgeklärte Rätsel tauchen auf. Ab der Hälfte des Buches nimmt die Geschichte dann rasant an Fahrt auf. Eine unerwartete Wendung jagt die nächste, sodass mir als Leser auch öfter mal der Atem stockte.
 Die letzten 100 Seiten habe ich dann in einem Rutsch weggelesen, weil ich das Buch nicht zur Seite legen konnte. Das Ende ist unglaublich spannend, man fiebert so richtig mit.
Das Buch endet mit keinem richtig fiesen Cliffhanger, aber doch möchte man als Leser einfach wissen, wie die Geschichte rund um Sophie & Nic weitergeht. 
Obwohl in "Valentine Vendetta" klar verschiedene Mafia-Clans thematisiert und behandelt werden (damit sollte man rechnen), steckt doch gleichzeitig so viel mehr dahinter. Ganz im Stil von Romeo & Julia entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte, die so nicht sein darf und von beiden Familien nicht gern gesehen wird.
 
 

Fazit:

"Valentine Vendetta" ist der grandiose Debütroman von Catherine Doyle, der mich nach anfänglichen Startschwierigkeiten vollends mit einer Liebesgeschichte ganz im Stil von Romeo und Julia, aber doch mit eigener Note, überzeugen konnte. Dieser Auftakt einer Reihe strotzt nur so von Spannung, Rätseln und Geheimnissen zwischen zweier Familien und macht wirklich Lust auf mehr. Ich hätte nicht erwartet, dass mich die Geschichte so fesseln konnte und derartig tiefgründig ist!

Vielen Dank an den cbt-Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Ich gebe "Valentine Vendetta" 4,5 von 5 Sterne.
 

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